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R1 DISC ULTEGRA IM TEST RENNRÄDER ZWISCHEN 1.500€ UND 2500€ – TOUR 09/2023

02.11.2023

„Knallharte Performance zum fairen Kurs“, verspricht RADON für das R1Disc Ultegra. Für 1799 Euro bekommt man das Top-Modell aus der Alu-Serie des Bonner Versenders, überdurchschnittlich ausgestattet und ordentlich verarbeitet. Vergleichbare Räder in unserem Test haben meist schwerere Antriebe oder sind teurer. Den Gewichtsvorteil durch Shimanos Ultegra macht der relativ schwere Rahmen allerdings zunichte. Wen das nicht stört, der bekommt ein robustes Alu-Rennrad, das trotz der vergleichsweise gestreckten Sitzposition am besten mit dem Attribut „einsteigerfreundlich“ beschrieben werden kann.

STOISCHER GERADEAUSLAUF

Das RADON beeindruckt vor allem mit ausgesprochen hoher Laufruhe. Wie auf Schienen rast das R1 schnelle Abfahrten mit vielen Kurven hinunter. Nur die einfachen Bremsscheiben erinnern an den günstigen Preis, denn sie packen weniger kräftig zu und der Druckpunkt wirkt weniger definiert als bei den originalen Ultegra-Scheiben. Damit man sich auf dem Weg zum Gipfel nicht komplett verausgaben muss, bietet die 1:1-Übersetzung genügend Reserven. Zwar federt die Alu-Sattelstütze relativ wenig, die einfachen Conti-Reifen springen aber in die Bresche und dämpfen auf schlechtem Geläuf besser alserwartet. Durch maximal mögliche 30 Millimeter breite Pneus erlaubt es das RADON, sich auch mal vom gepflegten Asphalt zu entfernen, der breite Lenker (44 Zentimeter) ist sogar an ein Gravelbike angelehnt und unterstreichtdas sichere Fahrgefühl. Die „klebrige“ Oberfläche des Sattels von Selle Italiaist hingegen Geschmackssache. RADON stattet günstige Versionen des R1 mit Shimanos Tiagra (1299 Euro) oder 105 (1499 Euro) aus. Auch die Preise sind fair, die „knallharte Performance“ leidet aber ein wenig unter dem dadurch noch höheren Gewicht.“

+ BEEINDRUCKENDER GERADEAUSLAUF
+ FAIR KALKULIERT
- SCHWERER RAHMEN

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