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Testberichte

„TESTSIEGER“ FÜR DAS JEALOUS AL 8.0 HD - SIEBEN BIKES IM TEST - BIKE 04/22

03.03.2022

In der Carbon-Variante ist das Jealous von Versender RADON ein
puristischer Cross-Country-Racer. Doch das Jealous gibt es auch, wie hier
bei uns im Test, aus Aluminium. Vor allem in der Modellvariante 8.0 HD, die
mit einer Teleskopstütze kommt, haucht RADON dem originären Racer ein
breites Einsatzspektrum ein. Durch die geschickte Wahl der Komponenten
tanzt das Hardtail mit dem leichten Alu-Rahmen gleich auf ganz anderen
Hochzeiten. Neben der Teleskopstütze kommen nämlich auch noch ein
760 Millimeter breiter Riserbar, ein etwas kürzerer Vorbau, SDG-Griffe und
die in diesem Testfeld auffallend griffigen Schwalbe-Nobby-Nic-Reifen
in der hochwertigen Evo-Ausführung zum Einsatz. Mit diesen Zutaten ist
das RADON klar auf Fahrspaß gepolt. Bei der Wahl der Federgabel setzt
RADON auf eine Rockshox 35 mit dicken Standrohren. Im Vergleich zur
Judy aus dem gleichen Hause gefiel uns deren Funktion deutlich besser.
Dämpfung und Steifigkeit erhöhen die Kontrolle bergab. In die gleichen
Kerben schlagen auch die Magura-MT-Thirty-Bremen, die in Verbindung mit
den 180er-Bremsscheiben an Vorder- und Hinterrad zuverlässig verzögern.
Bergab sammelt das Jealous damit reichlich Punkte. Auch bei der übrigen
Ausstattung geht RADON keine Kompromisse ein und sticht positiv heraus.
Eine komplette Sram-GX-Schaltung sowie Systemlaufr der sind mittlerweile
rar geworden in dieser Preisklasse. Mit fahrfertigen 13,08 Kilo rangiert das
Jealous noch immer im guten Mittelfeld. Beim kurzen Reach und dem
kompakten Radstand kann das Bike die Race-Gene des Rahmens dann aber
doch nicht mehr verbergen. Kleines Manko: Für schlammige Bedingungen
könnte die Reifenfreiheit größer sein.

FAZIT: Schnell berghoch und souverän bergab - das Jealous
besitzt nicht nur die hochwertigste Ausstattung, sondern
auch den breitesten Einsatzbereich. Damit schnappt sich
das RADON den Testsieg.


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