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Biketest: "Tipp Allround" für JAB 10.0 HD in Freeride 02/20

31.03.2020

"Am RADON JAB scheiden sich die Geister. Während die einen dem einzigen 27,5-Zöller im Test vorwerfen, es sei in die Jahre gekommen, loben andere die herausragende Touren-Tauglichkeit und den breiten Einsatzbereich. Am Ende spitzt sich das Thema auf die Definition des Begriffs Enduro zu. Während sich die Enduros in den letzten Jahren immer mehr zu reinen Mini-Downhillern gewandelt haben, trifft das JAB den ursprünglichen Alleskönner-Anspruch am besten.
Mit nur 13,4 Kilo spielt das RADON seinen 27,5-Zoll-Trumpf gekonnt aus und setzt sich mit gut 600 Gramm Vorsprung zum nächsten Verfolger ab. Das 1000 Euro teurere Specialized drückt gar mit zwei Kilo mehr auf die Waage. Auch die Reifenwahl mit dem leicht rollenden Hans Dampf am Hinterrad unterstreicht den Vortiriebsgedanken. Durch die leichten Laufräder hängt das JAB daher wie ein All Mountain am Gas. Das spürt man nicht nur bergauf, sondern auch in der Abfahrt. Wer die Kurve nicht optimal erwischt oder im Gerumpel hängen bleibt, kann das JAB binnen zwei Pedalumdrehungen und einem beherzten Pushen wieder auf Zug bringen. Mit offenem Dämpfer pumpt der Hinterbau jedoch am stärksten, weshalb der Griff zur Plattform zur Pflicht wird. Trotz nur 150 Millimetern Federweg am 
Heck waren wir vom hohen Comfort, den das RADON auch in rauem Geläuf bietet, überrascht. […]. Für 3999 Euro unschlagbar gut ausgestattet."

FAZIT "Das JAB ist kein Mini-Downhiller, sondern ein Enduro im ursprünglichen Sinne. Gewicht und Vortrieb machen das Bike unschlagbar bergauf. Bergab muss sich das JAB dennoch nicht verstecken, auch wenn die auf Downhill gepolten 29er mehr Souveränität besitzen. Für den neuen Preis von 3999 Euro ist die Ausstattung Wahnsinn."
 
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Categorie

Testberichte , JAB , News

Autore

Peter Nilges

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