Das Radon/eleven Team 2012:

 

 

Silvio Hauschild

Geboren am 13.11.1975
Wohnhaft in 02625 Bautzen

 

 

Dr.med Rocco Pöhlandt

Geboren am 27.10.1969
Wohnhaft in D-02929 Rothenburg

Birgit Reichel

Jahrgang 1988
Wohnhaft in Dresden

Felix Legler

Jahrgang 1994
Wohnhaft in -

Birgit Reichel


Erfolge 2010:

1. Platz Adelsberger-Bike-Marathon

1. Platz neuseen-mtb-cup

2. Platz 3-Talsperren-Marathon Eibenstock

2. Platz Kipsdorfer Bergzeitfahren (Straße)

3. Platz MDC-XC

Rennberichte 2012:

2011- mehr Null als 1

2011- mehr Null als 1.

Eigentlich passte dieses Jahr privat und beruflich alles soweit, dass ich hätte viele Rennen fahren können. Bei den letzten Rennen in 2010 bekam ich Probleme mit meinem rechten Knie. Diese habe ich immer wieder verdrängt – wird ja schon vorbeigehen. Krank werden hatte ich nicht auf dem Plan. Seit August 2009 besuche ich den 3-jährigen Abiturkurs am Abendgymnasium Dresden. Das erste Jahr arbeitete ich noch ca. 40h/ Woche nebenbei, Mitte 2010 konnte ich auf 20h reduzieren und dieses Jahr dann endlich auf 10h. Also hieß das tagsüber mehr Zeit und jeden Abend 5h Unterricht. Eigentlich perfekt. Wetterbedingt tauschte ich im Dezember mein Rad gegen Skatingski.
Wahrscheinlich durch die ungewohnte Belastung kehrten die Schmerzen im Knie zurück. Als die Schmerzen auch in Ruhestellung präsent waren, ging ich zum Arzt. Sehnenentzündung und „Beugungsverbot“ für mindestens 2 Monate. Schwimmen durfte ich, aber zu mehr als 2x die Woche hatte ich einfach keine Lust. Endlich durfte ich wieder aufs Rad. Anfang März drehte ich die ersten Runden. Eine Woche später lag ich mit einem Infekt flach - Wieder kein Sport. Anfang Mai gings langsam wieder los. Als ich an einem Freitag von der Arbeit nach Hause kam stand eine Radflasche von mir im Hausflur. Komisch aber die hatte ich wohl beim letzten Mal stehen gelassen.
Nicht ich hatte sie fallen gelassen, sondern Langfinger. Mein Rad war weg und die Flasche hatten sie raus genommen. Dank Radon bekam ich Ende Juni mein Black Sin 6.0. - tolles Rad.
Im Juli eine kleine OP, viele Klausuren und der Umzug in die Neue Wohnung hielten mich mehr vom Rad fern als auf ihm.
Adelsberg wurde nun mein erster Marathon dieses Jahr. Ich hoffe sehr, dass mir 2012, außer dem Abitur, nichts im Weg stehen wird.

Adelsberger-Bike-Marathon

Traditionell zum Tag der Deutschen Einheit fand dieses Jahr wieder der Adelsberger-Bike-Marathon statt. Geplant war ein Staffel-Start mit Rocco und Silvio, aber Pläne sind dazu da über den Haufen geworfen zu werden (hier Silvio eine Woche davor über sein Rad), sodass Rocco und ich einzeln bei den 40km starteten. Da dies mein erster Marathon für 2011 werden sollte, war ich vorm Start recht nervös, was sich aber mit dem Start legte. Für de 40km war zweimal eine Runde von 20km zu fahren. Gleich zu Beginn ging es einen schmalen Asphaltberg hoch. Dort kletterte ich an einigen vorbei. Ich war erstaunt, dass ich mit sehr wenig Training so gut den Berg hochkam. Weiter ging es durch Wald, immer noch bergauf, durch ein Wohngebiet, eine schnelle Straße runter und anschließend einen ätzenden Berg hoch. Kein steiler, aber dafür einer, der sich zog wie Kaugummi, mit Sonne von oben und Wind von der Seite. Auf das kommende Stück freute ich mich schon die ganze Zeit, endlich Downhill mit ein paar losen Steinen und nassen Wurzeln, wo ich auch ein paar Plätze gutmachen konnte. Am Verpflegungspunkt vorbei ging es einen Waldweg runter, der wahrscheinlich nur für das Rennen mit Rollsplitt aufgefüllt wurde. Die Bilder meines Sturzes im Kopf (letztes Jahr, Schneidezahnverlust auf Rollsplitt...) drosselte ich mein Tempo etwas.
Darauf durften wir wieder klettern und da ich das gern mache, liefs auch gut. Dafür fehlte mir am nächsten Stück der Druck in den Beinen. Auf der Waldautobahn zog es sich eine gefühlte Ewigkeit immer ein bisschen hoch. Weiter fuhren wir nach einem Stück bergab wieder bergauf, zum vorletzten längeren Anstieg. Den bewältigt, führte die Runde einen Feldweg mit tiefen Querrillen runter. An einigen der Rillen stand sogar einer und hielt eine Fahne – nicht wenige standen am Rand und flickten. Der letzte Anstieg ging dann wieder im Ort hoch, diesmal sehr steil. Bei der Rundendurchfahrt befand ich mich noch auf dritter Position. Das sollte sich auf der zweiten Runde ändern. Im letzten Drittel wurde mein Stecker gezogen und die Waldautobahn gab mir den Rest. Kurz vor dem Stück mit den Querrillen zogen Christina Weidner und Elisabeth Höll an mir vorbei. Am Ende beendete ich das Rennen auf Platz 5 in der Gesamtwertung der Frauen und auf Platz 4 in der Altersklasse. Es siegte Daniela Storch (RSV Chemnitz), gefolgt von Anne Naumann, Christina Weidner (SC Riesa) und Elisabeth Höll (Scott Lightlounge MTB).
Rocco fuhr ein super Rennen und belegte Platz 2 in seiner AK.