 Rennberichte Radon Factory DH TeamDer letzte Lauf zum IXS-European Cup fand in Chatel, Frankreich statt. Gleich nach Ankunft und Anmeldung begaben wir, Janik Weber (zukünftiger Radonfahrer) und ich, uns auf die Strecke zur Besichtigung. Schnell war klar: im Gegensatz zum Vorjahr hatte sich nichts Wesentliches geändert. Das Training am Freitag verlief ziemlich gut. Die trockenen Bedingungen sorgten für eine schnelle und spaßige Strecke. In der Nacht auf den Samstag fing es dann an zu regnen - nicht weiter schlimm, da die Strecke auch bei leichter Nässe noch gut zu fahren war. Als es dann abermals anfing zu regnen und die Verhältnisse immer schlimmer wurden änderten sich die Ansichten. Mittlerweile waren Schlammreifen angesagt und keine Besserung in Sicht. Es nahte der Seeding Run, indem ich leider nur Platz 75 belegen konnte. Mein zukünftiger Teamkollege Janik kam sichtlich besser mit den Gegebenheiten zurecht. Platz 56 für ihn. Auch am Renntag meinte es das Wetter nicht besser mit uns. Es regnete dauerhaft und durch die niedrigen Temperaturen begann es sogar in Höhe des Starts zu schneien. Doch für alle galten die selben Bedingungen und es half nichts, wir mussten wenigstens zwei Trainingsläufe absolvieren, um uns an die nochmals verschlechterten Bedingungen auf der Strecke zu gewöhnen. Zum Rennen hin herrschten absolut schlechte Verhältnisse: die Strecke war ausgefahren und es bildeten viele Löcher und Bremswellen, welche das Finale zu einer physischen Herausforderung machten. Auch dreckiges Spritzwasser welches einem ständig auf die Brille spritzte vereinfachten die Lage nicht gerade. Dadurch motiviert mein schlechtes Ergebnis des Seeding Runs im Finale zu verbessern, ging ich gut vorbereitet an den Start. Ab Hälfte der Strecke kam es leider zum Sturz und ich konnte das Rennen leider nicht beenden. Auch Janik hatte Pech und stürzte, belegte dennoch Platz 55.
Finale des IXS-German Cups Thale Wie auch in den letzten Jahren fand der letzte Lauf der deutschen Rennserie in Thale statt. Wie immer war es die gleiche Strecke, die eine Menge Power in den Beinen verlangt, da sie insgesamt sehr flach ist und man viel pedalieren muss. Wieder war ich zusammen mit Janik angereist. Das Wetter war das ganze Wochenende über hervorragend. Trotz dem, im Vergleich zu anderen Strecken, relativ geringem technischen Anspruch der Strecke gelang es mir nicht mein volles Potential auszuschöpfen. Nach einem nicht ganz sauberen Seeding Run fand ich mich mit 3:16 min auf dem 33. Rang wieder. Janik konnte sich zwei Plätze besser platzieren. Im Finale konnte ich mich um 5 Sekunden im Gegensatz zum Vortag verbessern. Janik schaffte es sich um 3 Sekunden zu verbessern. So belegte er Platz 40, und ich Platz 32. Im Gesamtklassement konnte sich der Nachwuchsfahrer so einen tollen, wenn gleich auch unglücklichen, 4.Platz bei den Junioren sichern. Meine persönliche Rennsaison beendete ich nun mit dem 24. Platz in der Gesamtwertung.
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